Wohnhausbrand in Haidholzen

Am 29. Mai,  gegen 16.20 Uhr wurden die Feuerwehren aus Stephanskirchen Schlossberg und Ziegelberg zu einem Wohnhausbrand nach Haidholzen alarmiert.

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Einsatzkräfte vor Ort

Beim Eintreffen der ersten Kräfte am Einsatzort drang dichter Rauch aus den Fenstern im ersten Stock des Gebäudes. Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine mehr im Gebäude. Aufgrund der starken Rauchentwicklung war ein Betreten ohne Atemschutz nicht mehr möglich.

Der Angriffstrupp der mit schwerem Atemschutz ins Gebäude geschickt wurde um die Lage zu erkunden, konnte rasch die Ursache für die völlig verrauchte Wohnung feststellen. In einem Zimmer im 1 Stock des Wohnhauses, hatte ein defektes Ladegerät, welches auf einem Bett abgelegt war, die Matratze zum Schmorren gebracht. Der Atemschutztrupp warf die Matratze und das Ladegerät kurzerhand aus dem Fenster in den Garten, wo diese abgelöscht werden konnte ohne einen Wasserschaden zu verursachen. Nachdem die Meldung „Feuer aus“ gegeben wurde, wurde das Gebäude mit einem Hochdrucklüfter entraucht und belüftet. Personen kamen bei dem Einsatz nicht zu schaden. Allerdings entstand ein beträchtlicher Sachschaden im gesamten Haus, auf Grund des Brandrauchs und der Tatsache, dass im Gebäude sämtliche Türen geöffnet waren und der Rauch sich kompletten Gebäude ausbreiten konnte. Die Feuerwehren aus Stephanskirchen, Schlossberg und Ziegelberg waren mit 25 Mann im Einsatz.

-LM-

Orkantief Niklas in Stephanskirchen

Stürmische Zeiten für die Feuerwehr

 

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Am Dienstag den 31.03.15 hatte das Orkantief „Niklas“ Deutschland fest im Griff. Auch in Stadt und Landkreis Rosenheim wütete „Niklas“ heftig. Über 600 Einsätze gingen an diesem Tag in der Rettungsleitstelle in Rosenheim ein. Die Floriansjünger aus Stephanskirchen hatten an diesem Tag auch alle Hände voll zu tun und mussten einige Male ausrücken.

 

 

Einstatz_HaidholzenDie Einsätze waren typische Sturmeinsätze. Angefangen von Bäumen über die Fahrbahn in Högering, ein Baum in der Hochspannungsleitung in Baierbach, Bäume die drohten auf Häuser zu stürzen in Haidholzen, sowie lose Dachteile und Kaminabdeckungen in Haidholzen und Stephanskirchen.

 

Dabei waren 2 Fahrzeuge mit 20 Mann vom Nachmittag an bis in die Abendstunden im Einsatz.

Verglichen mit anderen Gemeinden im Landkreis und darüber hinaus kam Stephanskirchen, was das Ausmaß der Schäden betrifft, eher glimpflich davon.

 

Text und Bilder: Marinus Lex

Wo komme ich eigentlich raus, wenn ich die 112 wähle?

ILS Internetfoto

 

Dieser Frage gingen 18 Männer der freiwilligen Feuerwehr Stephanskirchen im Zuge eines Übungsabends nach und besuchten die integrierte Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst in Rosenheim.

Thomas Vogl, der Leiter der ILS Rosenheim begrüßte die Abordnung der FFW Stephanskirchen, erläuterte Zahlen, Daten, Fakten rund um die Arbeit der ILS und führte höchstpersönlich durch die Räumlichkeiten.

Die Feuerwehrler staunten nicht schlecht, als Sie von der umfangreichen Ausbildung der Disponenten erfuhren, die eine Ausbildung zum Rettungsassistent mit min. 5 Jahren Erfahrung auf einem Rettungswagen haben müssen, sowie eine Ausbildung zum Zugführer bei der Feuerwehr.

Ferner teilte Herr Vogl mit, dass im vergangen Jahr 253 000 Notrufe in der Leitstelle eingingen, von denen 80 000 als Einsatz abgearbeitet werden mussten.IMG_1351

Bei ihrem Besuch konnten die Aktiven 2 Rettungs- Notrufe live miterleben und dabei zusehen, wie die erfahrenen Disponenten, welche auch für sämtliche Fragen zur Verfügung standen, diese entgegen nahmen und abarbeiteten.

Josef Kloo, Kommandant der FFW Stephanskirchen, bedankte sich bei Herrn Vogl und seinem Team für die Einladung zur Besichtigung, da es für den Feuerwehrler draußen im Einsatz auch mal sehr interessant ist zu wissen, was alles passiert, bevor die Sirene heult und die Funkmeldeempfänger schrillen.

LM

Küchenbrand in Haidholzen

VU PKW gegen Zug

Herbstzeit ist Übungszeit

Leistungsabzeichen

Einen vorbildlichen Ausbildungsstand attestierte Kreisbrandinspektor Franz Hochhäuser den aktiven Feuerwehrler der freiwilligen Feuerwehr Stephanskirchen und gratulierte den 16 Feuerwehrmännern zum bestandenen Leistungsabzeichen.

Unter der fachkundigen Ausbildung von 2. Kommandanten Sebastian Sandbichler, den Gruppenführern Florian Fischer und Johann Hiebl wurde seit September sowohl in der Praxis als auch in Theorie geübt und geschult.

Unter den strengen  Augen von Schiedsrichter Rainer Sonnenhauser, Kreisbrandinspektor Franz Hochhäuser und KreisbrandP1000028-1meister  Reiner Tippl stellten sich die 2 Löschgruppen dem Leistungsabzeichen.

Im Gemeindebauhof in Haidholzen  mussten sie ihr Gelerntes unter Beweis stellen. Hauptaktenmerk der Prüfer  war nicht nur die richtige Ausführung der gestellten praktischen Aufgaben, sondern auch das richtige Timing und die Teamarbeit. Nach gut einer Stunde schweißtreibender Prüfung stand das Ergebnis fest: alle 16  „Prüflinge“ bestanden die Prüfung mit Bravour !

Der Glückwunsch von Kreisbrandinspektor Franz Hochhäuser galt auch dem 1. Kommandanten Josef Kloo und seiner Führungsmannschaft für den hohen Ausbildungs- und Leistungsstand der Feuerwehr Stephanskirchen. Diesem Glückwunsch schlossen sich  2. Bürgermeister Karl Meier  und 3. Bürgermeister Robert Zehetmeier an.

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Die Freiwillige Feuerwehr gratuliert zum Leistungsabzeichen in Gold:

Tobias Kloo, Peter Huber, Florian und Thomas Himmelstoß, Georg Kloo jun., Josef Liedl jun., Phillip Reichart, Josef Kloo jun., Maximilian und Stefan Staber.

Leistungsabzeichen in Gold-blau: Marinus Lex und Johann Hiebl.

Leistungsabzeichen Gold-grün: Franz Schmid und Florian Fischer und zu

Gold-rot: Karl Bucher.

-wh-

Besichtigung Fa. ARRI

Die freiwillige Feuerwehr Stephanskirchen besichtigte dieser Tage die Fa. ARRI im Ortsteil Pulvermühle. Durch diverse Neubauten bzw. Umbauten im Bereich der Gießerei, Fertigungshallen und Bürogebäude war eine Besichtigung unter feuerwehrtechnischen Aspekten notwendig geworden. Die Brandschutzbeauftragten der Fa. ARRI, federführend Herr Peter Schindler, zeigten den Führungskräften sowie weiteren 32 Aktiven der freiwilligen Feuerwehr Stephanskirchen die baulichen Änderungen, die Gebäude,  die mit Brandmeldeanlagen gesichert sind, sowie die vorgesehen Rettungswege und Möglichkeiten der Löschwasseraufnahme. Im Anschluss an die eineinhalbstündige Besichtigung wurden die Feuerwehrler zu einer Brotzeit in die Kantine der Fa. ARRI eingeladen. Hier konnte die eine oder andere einsatztechnische Frage noch geklärt werden.

-wh-

! Das neue Einsatzfahrzeug ist da !

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Vergangenen Freitag holten Mitglieder des Arbeitskreises „Fahrzeug“ der freiwilligen Feuerwehr Stephanskirchen das neue Einsatzfahrzeug GW-L1 ab. Auf  Fahrzeugbasis  eines Iveco-Transporters  baute die Fa. Hensel  in Waldbrunn /Würzburg in drei Monaten den Feuerwehr-Gerätewagen Logistik  „GW-L1“ auf.

Der GW-L1 ist ausgelegt, umfangreiches Gerät an die Einsatzstellefahrzeug neu 113-1 zu bringen; durch die Staffelkabine können 6 Einsatzkräfte mitgenommen werden.

Nach zwei Jahren Vorplanung wurden als Ersatz für den Mannschaftstransportwagen 80/1 in Absprache mit der Gemeinde Stephanskirchen und Beratung Kreisbrandrat Ruhsamer ein Fahrzeugkonzept für die Feuerwehr Stephanskirchen erarbeitet.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

Als eigenen Mannschaftstransportwagen wurde ein VW Bus mit 7 Sitzen  und für die technischen Einsätze und Hilfeleistung wurde nun der GW-L1  angeschafft.

Die zwei neuen Einsatzfahrzeuge werden im Rahmen der 150-Jahr-Feier am 25. Mai 2014 geweiht und der Öffentlichkeit vorgestellt.

Gülle auf Fahrbahn

Heute gegen 12:11 Uhr verlor ein Landwirt auf der Staatstraße Richtung Riedering Gülle. Auch mehrere Autos waren betroffen, und erhielten eine unfreiwillige Dusche.

Zusammen mit der FF Riedering waren wir 2 Stunden beschäftigt, die Straße auf einer Länge von 800m zu säubern.

Eingesetzte Kräfte Stephanskirchen:

47/1 mit 9 Personen

14/1 mit 7 Personen

 

1 5 6 7 8 9 16