Feuerwehr Stephanskirchen stellt Schlagkraft unter Beweis

p1000301Ende September war es wieder so weit: Zwei Löschgruppen der Feuerwehr Stephanskirchen stellten sich der Leistungsprüfung. An einigen voran gegangenen Abenden wurde am Bauhof geübt, vom Saugleitungskuppeln über Knotenkunde bis hin zum „nassen Aufbau“ einer Löschwasserversorgung auf Zeit. Dieses Know-How galt es dann, neben einigen  weiteren Sekundäraufgaben, wie Fragebögen zu Erste-Hilfe sowie Gefahrgut, abzurufen und vor den Augen der Schiedsrichter unter Beweis zu stellen. All diese Aufgaben meisterten die Prüflinge tadellos und so konnten am Ende der Prüfung, die Schiedsrichter Franz Hochhäuser, Peter Lechner und Rainer Sonnenhauser den Prüflingen ihre Abzeichen übergeben und ihnen zu bestandener Leistungsprüfung gratulieren. Ein besonderer Dank von der Mannschaft und auch vom Kreisbrandinspektor galt dem stellvertretenden Kommandanten Sebastian Sandbichler, der die Mannschaft wieder, wie gewohnt zur Prüfungsreife drillte.

Das Leistungsabzeichen Stufe 4, in Gold-Blau haben bestanden: Philipp Reichart, Florian Kloo, Peter Huber, Josef Kloo jun., Stefan Staber, Maxi Staber, Thomas Himmelstoß, Josef Liedl, Florian Himmelstoß,

Stufe 5, Gold-Grün: Johann Hiebl

und Stufe 6, Gold-Rot: Johannes Heigl, Franz Schmidt, Florian Fischer und Marinus Lex

Kreisjugendfeuerwehrtag in Prien

Der diesjährige Kreisjugendfeuerwehrtag lockte mit tollen Rahmenbedingungen rund 300 Teilnehmer nach Prien am Chiemsee, darunter auch 3 Mannschaften der Jugendfeuerwehr aus Stephanskirchen. Es galt 15 abwechslungsreiche Wettbewerbsstationen zu meistern. Alle Beteiligten hatten viel Spaß dabei.

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10 Neue bei der Feuerwehr Stephanskirchen

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Seit Anfang Mai hat die Feuerwehr 10 neue Mitglieder.

Darunter: Stefan Salminger, Konrad Jun. Brixner, Moritz Grothe, Marinus Depta, Benedikt Hiebl, Quirin Kiener, Felix Vodermaier, Lukas Lindner, Hannes Kink und Michael Hiebl.

Sie erwartet jetzt die Grundausbildung für den Feuerwehrdienst. In regelmäßigen Gruppenübungen werden Inhalte wie feuerwehrtechnisches Wissen, Fahrzeugkunde und Aufgaben an der Einsatzstelle vermittelt, aber auch Spaß im Team und Kameradschaft soll nicht zu kurz kommen.

Schwerer Unfall in den Morgenstunden

20160612_071935Am Sonntag den 12.06.16 wurde die Feuerwehr Stephanskirchen um 06:53 Uhr zu einem Verkehrsunfall „PKW gegen Masten“ alarmiert. Der Unfall ereignete sich auf der Simsseestraße zwischen den Ortsteilen Scheiberloh und Baierbach. Beim Eintreffen des Rettungsdienstes und des ersten Fahrzeugs der Feuerwehr, wurde folgende Lage ermittelt. Weiterlesen »

Staatsempfang in der Münchner Residenz

Empfang Residenz Am 7. März 2016 wurden die Helferinnen und Helfer des Einsatzes vom schweren Zugunglück von Bad Aibling von Landtagspräsidentin Barbara Stamm und Ministerpräsident Horst Seehofer zu einem Empfang in den Kaisersaal der Residenz eingeladen. Vor dem Empfang  gab es einen ökumenischen Gottesdienst im Münchner Liebfrauen-Dom, der von Domdekan Prälat Dr. Lorenz Wolf und Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler gehalten wurde.

Der Einladung des Bayerischen Ministerpräsidenten und der Präsidentin des Bayerischen Landtags sind rund 800 hauptamtliche und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gefolgt, die am 9. Februar 2016 in Bad Aibling an den Rettungsmaßnahmen nach dem Zugunglück beteiligt waren. Darunter auch Helferinnen und Helfer aus Salzburg und Tirol. Weiterlesen »

Neues Einsatzleitfahrzeug feierlich eingeweiht

Am Sonntag den 6. März DSC_00202016 wurde das neue Einsatzleitfahrzeug der UG ÖEL des Landkreises Rosenheim feierlich eingeweiht. Das Fahrzeug das vom Landkreis Rosenheim gestellt wird, wird von der FFW Stephanskirchen betreut und rückt bei Bedarf landkreisweit zu Einsätzen aus. So war das Fahrzeug auch beim schweren Zugunglück von Bad Aibling mit 11 Toten und über 80 Verletzten im Einsatz.

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Zugunglück bei Bad Aibling

Bei dem schweren Zugunglück von IMG-20160212-WA0004Bad Aibling am Faschingsdienstag, bei dem 2 Personenzüge auf einer eingleisigen Strecke zwischen Bad Aibling und Kolbermoor ungebremst aufeinander gerast sind, wurde auch die UG ÖEL aus Stephanskirchen zur Unterstützung alarmiert. Nachdem die ersten Kräfte aus Bad Aibling am Einsatzort ankamen und eine erste Lagemeldung an die Leitstelle in Rosenheim durchgaben, wurde sehr schnell klar, dass man von dem ursprünglich alarmierten „Bahnunfall“ auf „MANV 2“ (Massenanfall von Verletzten, Stufe 2) erhöhen musste. Danach lief ein in der Region nahezu beispielloser Großeinsatz an. Rund 250 Feuerwehrler, 250 Männer und Frauen vom Rettungsdienst aus den Landkreisen Rosenheim, Miesbach und dem benachbarten Tirol, 150 Kräfte der Landes- und rund 70 Kräfte der Bundespolizei sowie 50 THWler waren im Einsatz. Probleme bereitet den Einsatzkräften die unzugängliche Lage der Unfallstelle. Auf der einen Seite befand sich ein abfallender Hang und der Ghersburgwald und auf der anderen Seite der Mangfallkanal. Um Einsatzmaterial an die Unglückstelle zu transportieren und um die Verletzten bergen zu können, kamen Boote von THW und Wasserwacht zum Einsatz. Ferner wurden 13 Hubschrauber zur Verletztenbergung eingesetzt. Auf der angrenzenden Wiese neben dem Feuerwehrhaus in Pullach wurde deshalb extra ein Hubschrauberlandeplatz eingerichtet und eine mobile Tankstelle aufgebaut.

Traurige Bilanz des Einsatzes: ca. 150 Personen im Zug, 11 Menschen sterben, 18 Schwerverletzte und 63 Leichtverletzte.

rosenheim24

New York Times

-LM-

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